Teamwork statt Egonummer!

Für den 17. Orientierungsritt in Korbußen bildeten stets zwei Personen ein Team, welches auf Pferd, Fahrrad oder Kutsche die Strecke absolvierte. Bei kühlen Temperaturen und klarem Himmel startete das erste Paar um 9 Uhr.
Die Strecke führte von Korbußen, einem kleinen Ort nahe Gera, über verschiedene Dörfer mit insgesamt fünf Stationen. Auf dem Weg waren verschiedene Aufgaben mit Geschick, Wissen sowie Glück zu lösen. Der RAC Gera betreute den dritten Stand und stellte verschiedene Fragen zum Allgemeinwissen. Sechs Paare konnten alle Aufgaben ohne Hilfestellung lösen. Aus diesem Grund stellte der Club am Ende eine Schätzfrage, wodurch ein Quiz-Champion gekürt werden konnte. Am Rotaract-Stand wurde jedoch nicht nur das Lösen der Aufgaben bewertet, sondern auch der Umgang der Teilnehmer mit anderen Personen und dem eigenem Teampartner. Denn in diesem Jahr wurde zum ersten Mal ein „Fair Play“-Preis verliehen. Die Sieger waren die jüngsten Teilnehmer im Feld: Durch den Ausfall einer Mutter, verzichtete die Mutter eines anderen Teams auf den eigenen Start. Dafür bildeten die Kinder der beiden Mütter ein neues Team „Anna und Annika“. Die zuvor als Gegner eingetragenen Kinder wurden schnell zu einer starken Einheit. Beide waren stets höflich und lösten die Aufgaben gemeinsam. Sie hielten sich an Absprachen und auch die Begleitperson hielt sich zurück und gab keine Hilfestellung. Für beide kam die Ehrung sehr überraschend und sie verließen die Veranstaltung mit strahlenden Gesichtern.

Fotos: Rotaract Club Gera

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